Wenn Du Dir die Fragen aus Artikel „02-E. Wohin soll die Reise gehen“ beantwortet hast und Du bereits eine gute Vorstellung davon hast, wie Du Dir Dein optimales Leben vorstellst, dann kann es jetzt losgehen mit der Reiseplanung.

Wenn Du weißt, wohin Deine Reise gehen soll, dann musst Du Dir nun über folgendes Gedanken machen:

  1. wo genau liegt mein Ziel?
  2. wie komme ich dort hin?
  3. was kostet mich meine Reise?
  4. was benötige ich für meine Reise?
  5. wann will ich meine Reise antreten?
  6. wie lange wird meine Reise dauern?

Eine kleine Erläuterung zu den einzelnen Fragen:

  1. Überlege Dir, wo Du gerade stehst und wohin Du willst. Stelle Dir Deine aktuelle Situation, in der Du lebst als den Startpunkt vor und Dein optimales Leben als Deinen Zielpunkt. Wie weit ist das Ziel von Dir Deiner Meinung nach entfernt?
  2. Hast Du eine Idee, wie Du dorthin kommst? Was könntest Du tun, um an Dein Ziel zu gelangen? Welche Änderungen müsstest Du einleiten und umsetzen? Wovon müsstest Du Dich verabschieden? Was müsstest Du hinter Dir lassen, das Dich von Deinem Ziel zurück hält?
  3. Die Kosten für Deine Reise können vielfältiger Natur sein und sind in der Regel nicht nur finanzieller Natur. Vielleicht kostet Dich das Ganze viel Zeit oder Geduld, Konsequenz und Durchhaltevermögen oder viel Energie. Einen Punkt, den Du Dir genau anschauen solltest bezieht sich auf Deine derzeitige Identität. Welche Glaubenssätze kostet Dich Deine Reise. (gibt es welche, die Du loslassen musst?) Was sonst musst Du vielleicht hergeben? Überzeugungen? Moralvorstellungen? Beziehungen, Freundschaften, Deinen Wohnsitz, Ängste? Was ist der Preis, den Du für Dein Ziel zahlen musst.
  4. Was brauchst Du für Deine Reise? Was davon steht Dir bereits zur Verfügung und was fehlt Dir noch? Woher könntest Du die nötige Unterstützung oder die noch fehlenden Mittel und Utensilien bekommen?
  5. Wann möchtest Du mit Deiner Veränderung beginnen?
  6. Wann möchtest Du Dein Reiseziel erreicht haben?

Mein Tipp:

Achte darauf, dass Du die Verantwortung bei Dir behältst. Auch wenn es manchmal so aussieht als wären wir abhängig von anderen oder als wären wir in einer Situation, die eine Veränderung unmöglich macht, dann mache Dir bewusst, welche Entscheidungsmöglichkeiten Du hast, auch, wenn das nicht die Entscheidungen sind, die Du gerne treffen möchtest. Es geht vielmehr darum, sich bewusst zu machen, dass wir immer die Möglichkeit haben, eigene Entscheidungen zu treffen. Das bedeutet natürlich auch, dass wir die Konsequenzen dafür tragen müssen.

Ein Ziel vor Augen, das aus der Tiefe Deines Seins entsteht, auch wenn es Dir aufgrund seiner Großartigkeit vor Augen führt, dass die Umsetzung eine wirkliche große Veränderung darstellt und Dir vermutlich auch etwas Angst macht und alle möglichen anderen Gefühle ans Tageslicht bringt, hat die Macht, Dir die Kraft, den Einfallsreichtum, den Mut und die richtigen Impulse zur richtigen Zeit zu geben, damit Du alle Ressourcen nutzen kannst, um Dein Ziel zu erreichen.

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