Da ich seit Erscheinen des Christephania-Kipper Kartendecks immer wieder einige Fragen zu meiner Person erhalten haben, wie beispielsweise, wo ich meine Life-Coaching Ausbildung absolviert habe, welchen Background ich habe und wie lange ich schon Karten lege, möchte ich Euch an dieser Stelle ein wenig über mich erzählen.

Leider kann ich Euch nicht eine einzige Schule nennen, bei der ich die Ausbildung absolviert habe. Vielmehr habe ich eine umfangreiche Anzahl von Aus- und Weiterbildungen abgeschlossen.

Ich bin ausgebildet in Parapsychologie, Entspannungspädagogik, NLP, Hypnose, Schreibtherapie, Tierkommunikation, Psychologie, EFT, Reconnective Healing, Reiki, Pentalogie, aktive und stille Meditation und Stressbewältigung und habe jede Menge weiteres Wissen verinnerlicht, das ich in Kursen wie The Journey von Brandon Bays oder diversen Seminaren bei Burt Goldman, Joe Dispensa, Jeffrey Allen, Donna Eden, Marisa Peer, Pam Oslie u.w. vermittelt bekam. Hinzu kommt eine umfangreiche Anzahl diverser Fachliteratur.  

In meinem weltlichen Arbeitsleben bin ich ursprünglich Übersetzerin und Dolmetscherin. Der kreative und spirituelle Bereich war aber immer ein Teil meines Lebens. Durch meinen Vater, der Innenarchitekt war und meine Kunst-interessierte Mutter, wurde mir das kreative Schaffen näher gebracht. Meine Medialität habe ich bereits in meiner Kindheit entdeckt. Bewusst mit neun Jahren, als ich den Tod meines Vaters vorhersah (er starb unverhofft bei einem Autounfall).

Ich wuchs glücklicherweise in einer sehr offenen Familie auf. Der Umgang mit Intuition und parapsychologischen Ereignissen, die sich hier und da zeigten wurden weder verteufelt noch als besonders außergewöhnlich angesehen. So zumindest habe ich es wahrgenommen.

Meine Großmutter pendelte während der letzten Monate des 2. Weltkriegs mit Ring und Zwirn, um eine Antwort darüber zu erhalten, wann mein Großvater aus dem Krieg zurückkehren würde. Nachdem ihr am Anfang Monate, später dann Wochen und Tage angezeigt wurden, bekam sie am Ende exakt die Stunde seiner Rückkehr angezeigt. Vielleicht wäre das ja alles noch garnicht so spannend, wäre mein Großvater in ein ihm bekanntes zu Hause zurückgekehrt. Doch in seiner Abwesenheit musste meine Großmutter mit zwei kleinen Kindern und einer auf den Rollstuhl angewiesenen Mutter aus Schlesien vor der russischen Front flüchten und landete an einem völlig unbekannten Ort, weit weg von der Heimat. Sie wusste nicht wo ihr Mann war und er wusste nicht, dass sie flüchten musste. Alleine der Ring am Faden hat ihre Hoffnung am Leben gehalten, ihn irgendwann einmal wiederzusehen.

Andere hatten sie verspottet. Sie jedoch behielt recht. Mein Großvater kam zum ausgependelten Tag, zur korrekten Stunde nach Hause. Mein Großvater hingegen konnte sich immer auf seine Intuition verlassen. Ganz gleich in welcher Situation. Selbst dann, wenn er hin- und wieder zum Vergnügen ins Casino ging, um Roulette zu spielen.

Diese und weitere Geschichten und der natürliche Umgang mit spirituellen und parapsychologischen Themen ließen mir als Kind die Freiheit, meine eigene Intuition und Medialität zu entwickeln. Diese wurde durch ein ereignisreiches Leben geschult. Schließlich machte ich mich Anfang des neuen Jahrtausends selbständig und fing an, Menschen professionell zu beraten.

2007 schrieb ich mein erstes Kipperkartenbuch. Etwa zu dieser Zeit wurden auch diverse Fernsehsender und die Presse aufmerksam auf mich, da ich inzwischen eine Kartenlegerschule gegründet hatte und professionelle Kartenleger:innen ausbildete. Der WDR drehte eine Doku über mich, bei Jürgen Fliege war ich zu Besuch und moderierte im Anschluss eine Stunde lang die Sendung. „Die Welt“ schrieb einen Artikel über mich und RTL fragte bei mir an.

Zwischen 2014 und 2019 legte ich eine Pause ein, um mich selbst und meine Arbeit weiterzuentwickeln. Mein Fokus lag während dieser Zeit auf meiner Kunst. Ich zeichnete, gestaltete und illustrierte. Irgendwann war ich an einem Punkt, an dem ich mir nicht mehr vorstellen konnte, jemals wieder in die Lebensberatung zurück zu gehen.

Und genau an diesem Punkt begegnete ich nach 38 Jahren einem Freund, der inzwischen todkrank war. Ihn begleitete ich in seinen letzten drei Monaten seines Lebens. Durch ihn kam ich wieder zurück auf den Weg, den ich 2014 verließ und nun seit 2019 in neuer Weise wieder gehe. Unsere sehr intensive Zeit, die wir miteinander erlebten, brachte eine gemeinsam geschriebene Geschichte hervor, deren Autor wir Christephania nannten. Ein Name, der sich aus meinem und seinem Vornamen zusammensetzt: Christiane und Stephan.

Heute sehe ich, wie essentiell diese Pause war. Meine Beratungen haben eine völlig andere Tiefe erhalten. Was meine Arbeit ausmacht, ist das Zusammenspiel dieses vielschichtigen Wissens, das ich mir seit den frühen 1980ern angeeignet habe, meiner eigenen Lebenserfahrung, die ich vielfältig gesammelt habe, meiner Empathie und meiner Medialität, die mich seit meiner Kindheit begleitet.

Die Bezeichnung medialer Life-Coach drückt also genau das aus und entspringt nicht nur einer Quelle.

Aktuell arbeite ich gerade wieder an der Erstellung neuer Seminare, die ich hoffentlich bald anbieten kann. Wenn Du Interesse an bestimmten Themen hast, dann schreib mir doch einfach. Schließlich möchte ich gerne Seminare anbieten, die das Wissen vermitteln, das anderen noch fehlt. Ich freue mich, wenn Du mir erzählst, was Du gerne lernen möchtest.
Dir noch einen wundervollen Sonntag!

Herzlich, Christiane

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